Er wollte "Blutbad anrichten": Prozess gegen Macheten-Mörder geht weiter

Rostock – Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines 40-jährigen Mannes in einer Wohnung in Rostock werden am Montag (11 Uhr) im Landgericht Rostock die Plädoyers erwartet.

Zwei Polizistinnen stehen vor dem Tatort in Rostock.
Zwei Polizistinnen stehen vor dem Tatort in Rostock.  © Benjamin Vormeyer / Rostock News

Allerdings hat der Verteidiger angekündigt, vorher weitere Beweisanträge stellen zu wollen.

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den 36 Jahre alten Angeklagten des Mordes. Er soll im Mai 2020 in seiner Wohnung den Bekannten heimtückisch und ohne ersichtlichen Grund getötet haben.

Die beiden Männer hatten laut Staatsanwaltschaft zusammen getrunken, Filme geschaut und Drogen konsumiert.

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Als sein Bekannter auf dem Sofa eingeschlafen war, habe der deutsche Angeklagte mit einem Messer und einer Schere unzählige Male auf ihn eingestochen und seinen Kopf mit einer Machete traktiert, "um ein Blutbad anzurichten", wie es in der Anklage heißt.

Der Angeklagte hat in dem seit November dauernden Prozess zu den Vorwürfen bislang geschwiegen.

Titelfoto: Benjamin Vormeyer / Rostock News

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