Elfjährige war wehrloses Opfer: Wolfsmasken-Vergewaltiger verurteilt!

Von Britta Schultejans

München - Im Münchner Wolfsmasken-Prozess hat das Gericht den Angeklagten wegen Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens zu zwölf Jahren Haft und Unterbringung in der Sicherungsverwahrung verurteilt.

Der Mann (M.) hatte bereits zugegeben, mit einer Wolfsmaske getarnt, ein Mädchen am helllichten Tag ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt zu haben.
Der Mann (M.) hatte bereits zugegeben, mit einer Wolfsmaske getarnt, ein Mädchen am helllichten Tag ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt zu haben.  © Sven Hoppe/dpa

Der Mann hatte zugegeben, mit einer Wolfsmaske getarnt ein Mädchen am helllichten Tag ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt zu haben.

Laut der entsprechenden Anklage hatte er der damals Elfjährigen im Juni 2019 aufgelauert.

Die Staatsanwaltschaft hatte 14 Jahre Haft und anschließende Sicherungsverwahrung gefordert.

Freundin jahrelang im Hause eingesperrt und vergewaltigt? Angeklagter bestreitet alles!
Gerichtsprozesse München Freundin jahrelang im Hause eingesperrt und vergewaltigt? Angeklagter bestreitet alles!

Es handelt es sich bei dem Verurteilten um einen einschlägig vorbestraften Mann, der nach mehreren Sexualdelikten in die Psychiatrie eingewiesen und dessen Auflagen erst kurz vor dem schockierenden Übergriff auf das Kind gelockert worden waren.

Die Verteidigung war im Rahmen des Prozesses - anders als die zuständige Staatsanwaltschaft - von verminderter Schuldfähigkeit wegen einer psychischen Erkrankung des Mannes ausgegangen.

Sie hatte in ihrem Plädoyer die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gefordert.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse München: