Oppositioneller sollte in Deutschland getötet werden: Was sagt er aus?

München - Im Prozess um den geplanten Mord an einem tschetschenischen Regimekritiker in Deutschland soll an diesem Mittwoch (10 Uhr) der Mann aussagen, dem das geplante Attentat nach Ansicht der Ermittler gegolten hat.

Ein Russe muss sich vor Gericht verantworten. (Symbolbild)
Ein Russe muss sich vor Gericht verantworten. (Symbolbild)  © Lino Mirgeler/dpa

Es handelt sich um einen Kritiker des Putin-treuen tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow (45). Ein Russe ist entsprechend angeklagt, weil er im Auftrag der tschetschenischen Regierung den Mord an dem Mann bereits vorbereitet haben soll.

Der Generalbundesanwalt wirft dem Angeklagten unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und darüber hinaus auch noch Verstöße gegen das Waffengesetz vor.

Der Fall ähnelt dem sogenannten Tiergarten-Mord in Berlin. Wegen der Erschießung eines Georgiers im August 2019 in der Parkanlage Kleiner Tiergarten war ein Russe Mitte Dezember des Jahres 2021 zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Im Urteil war von "Staatsterrorismus" die Rede.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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