Transporter absichtlich in Gegenverkehr gelenkt? Mordprozess gegen Geisterfahrer

München - Im Prozess um eine Geisterfahrt mit tödlichem Ausgang muss sich ab Dienstag (13 Uhr) ein Mann wegen Mordes vor dem Landgericht München II verantworten.

Ein 57-Jähriger muss sich wegen Mordes vor dem Landgericht München II verantworten. (Symbolbild)
Ein 57-Jähriger muss sich wegen Mordes vor dem Landgericht München II verantworten. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

Laut Anklage hatte der 57-Jährige im April 2020 einen Transporter nahe dem Ort Krailling (Landkreis Starnberg) absichtlich in den Gegenverkehr gelenkt und war dort mit einem anderen Fahrzeug kollidiert.

Das entgegenkommende Auto geriet nach Einschätzung der Ermittler durch die Wucht des Aufpralls ins Schleudern und kam erst an einem Baum zum Stillstand.

Die Ermittler vermuten, dass der 57-Jährige Suizid begehen wollte.

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Er überlebte den Unfall, während der 64-jährige Mann am Steuer des entgegenkommenden Autos starb.

Für den Gerichtsprozess sind fünf Verhandlungstage angesetzt.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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