Vier Jahre nach Unfall mit drei Toten in München: Strafe gegen Raser abgemildert

München - Vier Jahre nach einem schweren Unfall mit drei Toten im Münchner Osten hat das Landgericht München I das Urteil gegen den Todes-Raser abgemildert.

Der Mann soll mit mindestens 120 Kilometern in der Stunde durch München gerast sein. (Symbolbild)
Der Mann soll mit mindestens 120 Kilometern in der Stunde durch München gerast sein. (Symbolbild)  © Lino Mirgeler/dpa

Der Mann war 2019 vom Amtsgericht München zu vier Jahren Haft wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden, weil er mit mindestens 120 Kilometern in der Stunde auf einen Kleinwagen aufgefahren war.

Im Auto saßen vier Franzosen, die zum Oktoberfest in der Stadt waren. Drei von ihnen kamen ums Leben.

Gegen das Urteil hatte der Mann Berufung eingelegt. Das Strafmaß wurde am Mittwoch auf drei Jahre und neun Monate abgemildert, weil der Angeklagte - im Gegensatz zum Verfahren am Amtsgericht - nicht mehr als vorbestraft gilt.

Ansonsten wurde die Berufung abgewiesen - ebenso wie die der Angehörigen, die als Nebenkläger eine härtere Strafe gefordert hatten.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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