Mädchen (11) war sein Opfer: Welche Strafe erhält der Wolfsmasken-Vergewaltiger?

Von Britta Schultejans

München - Es ist ein Verbrechen, das noch immer für großes Aufsehen und Entsetzen sorgt: Im Münchner Wolfsmasken-Prozess soll am Dienstag (15 Uhr) das Urteil fallen.

Der Angeklagte hat selbst zugegeben, sich mit einer Wolfsmaske getarnt und ein Mädchen am helllichten Tag ins Gebüsch gezerrt zu haben.
Der Angeklagte hat selbst zugegeben, sich mit einer Wolfsmaske getarnt und ein Mädchen am helllichten Tag ins Gebüsch gezerrt zu haben.  © Sven Hoppe/dpa

Die Staatsanwaltschaft fordert 14 Jahre Haft und anschließende Sicherungsverwahrung für den Angeklagten, der gestanden hat, 2019 ein damals elf Jahre altes Mädchen vergewaltigt zu haben.

Der Mann hat selbst zugegeben, sich mit einer Wolfsmaske getarnt und ein Mädchen am helllichten Tag ins Gebüsch gezerrt zu haben.

Laut entsprechender Anklage hatte er der damals Elfjährigen im Juni des Jahres 2019 aufgelauert.

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Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen einschlägig vorbestraften Mann, der nach mehreren Sexualdelikten in die Psychiatrie eingewiesen worden war. Seine Auflagen waren erst kurz vor dem Übergriff deutlich gelockert worden.

Laut Anklage hatte er der damals Elfjährigen im Juni des Jahres 2019 aufgelauert.
Laut Anklage hatte er der damals Elfjährigen im Juni des Jahres 2019 aufgelauert.  © Lino Mirgeler/dpa

Die Verteidigung geht - anders als die Staatsanwaltschaft - von verminderter Schuldfähigkeit wegen einer psychischen Erkrankung aus und forderte in ihrem Plädoyer die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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