30-Jähriger tötet Frau und Sohn mit Machete: Kommt er in die Psychiatrie?

Oldenburg - Vor dem Oldenburger Landgericht muss sich seit Donnerstag ein 30 Jahre alter Mann verantworten, der im Zustand der Schuldunfähigkeit seine Ehefrau und seinen sechsjährigen Sohn mit einer Machete getötet haben soll.

Seit Donnerstag läuft vor dem Landgericht Oldenburg der Prozess gegen einen 30-Jährigen, der seine Frau und seinen Sohn mit einer Machete getötet haben soll. (Symbolfoto)
Seit Donnerstag läuft vor dem Landgericht Oldenburg der Prozess gegen einen 30-Jährigen, der seine Frau und seinen Sohn mit einer Machete getötet haben soll. (Symbolfoto)  © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Ihm wird Totschlag vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft beantragte im sogenannten Sicherungsverfahren, dass der Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird.

Er hatte nach der Tat am 30. Januar in Cloppenburg selbst den Rettungsdienst alarmiert.

Im Zuge eines Sicherungsverfahrens geht es darum, dass ein als schuldunfähig eingestufter Täter in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung eingewiesen wird und dies auf unbestimmte Zeit.

Für den Prozess sind drei Verhandlungstage angesetzt.

Titelfoto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

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