Absichtlich eigenes Kind (4) in Fluss geworfen? Prozess gegen Mutter beginnt

Verden - Das schreckliche Schicksal des Jungen erschüttert die Region: Nach dem Tod ihres vierjährigen Sohnes steht eine Mutter ab Dienstag (9 Uhr) in Verden vor Gericht.

Feuerwehrleute fanden das tote Kind im Fluss. (Archivbild)
Feuerwehrleute fanden das tote Kind im Fluss. (Archivbild)  © -/Nord-West-Media TV/dpa

Sie soll das Kind in Rotenburg absichtlich von einer Brücke in die Wümme geworfen haben, der Junge ertrank im Fluss.

Die Staatsanwaltschaft hat die 40-Jährige wegen Totschlags angeklagt. Als Motiv sieht die Staatsanwaltschaft die Befürchtung der Frau, das Sorgerecht zu verlieren.

Die Tat ereignete sich im November 2020. Wenige Stunden zuvor hatte die Mutter ihr Kind aus dem Rotenburger Krankenhaus mitgenommen, wo es wegen schwerer Brandwunden behandelt wurde.

Die Angeklagte soll den Jungen beim Waschen mit heißem Wasser verbrüht haben.

Dabei ist nach Gerichtsangaben nicht ausgeschlossen, dass dies versehentlich geschah.

Die 40-jährige Türkin wurde nach dem Tod des Kindes in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Das Landgericht tagt zum Prozessauftakt in der Stadthalle von Verden.

Titelfoto: -/Nord-West-Media TV/dpa

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