Frau an Haustür erschlagen: Urteil gegen mutmaßlichen Stalker erwartet

Lüneburg - Nach dem gewaltsamen Tod einer Mutter wird am Montag das Urteil im Prozess gegen einen 38-Jährigen am Lüneburger Landgericht erwartet.

Der Angeklagte (l) spricht mit seinen Verteidigern im Gerichtssaal.
Der Angeklagte (l) spricht mit seinen Verteidigern im Gerichtssaal.  © Philipp Schulze/dpa

Der Vorsitzende Richter kündigte bereits für den zweiten Verhandlungstag eine Entscheidung an.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten aus der Region Rostock vor, die 56-Jährige getötet zu haben. Der Deutsche soll sich demnach ursprünglich zum Wohnhaus begeben haben, um ihre Tochter aus Rache für eine Strafanzeige zu töten.

Als in Wrestedt (Kreis Uelzen) aber die Mutter die Haustür geöffnet habe, habe der Angeklagte diese mit einer Eisenstange und einem Beil angegriffen und heimtückisch erschlagen.

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Der Mann hatte sich nach der Tat im Dezember 2020 per Telefon bei der Polizei gemeldet. Er ließ sich ohne Widerstand am Tatort festnehmen. Er soll der in Rostock lebenden Tochter des Opfers nachgestellt haben. Zum Auftakt schwieg der gebürtige Mainzer.

Wegen der Vielzahl an Beteiligten findet die Hauptverhandlung im Tagungszentrum des Bergström Hotels in Lüneburg statt.

Titelfoto: Philipp Schulze/dpa

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