Deutsche Schülerin starb auf Klassenfahrt: Ermittlungen gegen vier Lehrer eingestellt

Mönchengladbach - Nach dem Tod einer zuckerkranken Schülerin (†13) bei einer Klassenfahrt in London im Sommer 2019 hat die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach die Ermittlungen gegen vier Lehrkräfte eingestellt.

Ein britischer Krankenwagen fährt zu einem Einsatz. Die Staatsanwaltschaft hat nach dem Tod einer Schülerin (†13) bei einer Klassenfahrt 2019 in London die Ermittlungen gegen vier Lehrer eingestellt. (Symbolbild)
Ein britischer Krankenwagen fährt zu einem Einsatz. Die Staatsanwaltschaft hat nach dem Tod einer Schülerin (†13) bei einer Klassenfahrt 2019 in London die Ermittlungen gegen vier Lehrer eingestellt. (Symbolbild)  © 123rf/Christian Mueller

Es habe nicht nachgewiesen werden können, dass die Beschuldigten von der Erkrankung der 13-Jährigen wussten, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Ermittelt wurde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Gegen die Einstellung des Verfahrens hat der Vater des Kindes Beschwerde eingelegt. Die Begründung liegt der Staatsanwaltschaft nach deren Angaben noch nicht vor. Die Bild-Zeitung und Rheinische Post berichteten zuvor.

Die Staatsanwaltschaft hatte bei ihren Ermittlungen unter anderem ein ärztliches Gutachten eingeholt, Zeugen vernommen und Handys ausgewertet.

Nachdem eine Schülerin (†13) 2019 bei einer Klassenfahrt in London starb, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen vier Lehrkräfte eingestellt. (Symbolbild)
Nachdem eine Schülerin (†13) 2019 bei einer Klassenfahrt in London starb, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen vier Lehrkräfte eingestellt. (Symbolbild)  © 123rf/ Liubomir Paut-Fluerasu

Die Beschwerde gegen die Einstellung des Verfahrens wird zunächst innerhalb der Behörde geprüft und gegebenenfalls durch die Generalstaatsanwaltschaft.

Titelfoto: 123rf/Liubomir Paut-Fluerasu, 123rf/Christian Mueller (Bildmontage)

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