15.000 Euro Bußgeld wegen 785 Rindern? Bauer zieht vor Gericht

Krefeld - Der Fall des Bauern am Niederrhein, der sich vor Gericht wegen zu vieler Rinder zu verantworten hat, muss aufgrund von Krankheit verschoben werden.

Dem Bauern waren ursprünglich 1400 Rinder genehmigt worden. (Symbolbild)
Dem Bauern waren ursprünglich 1400 Rinder genehmigt worden. (Symbolbild)  © 123rf/stefanholm

Der Bauer hatte gegen die Bußgelder Einspruch erhoben und behauptet, die Zählung sei falsch, wie das Amtsgericht Krefeld berichtete.

Die Kontrolleure hätten Rinder vom Hof seines Sohns mitgezählt und auch Kälber, die gar nicht in die Zählung eingehen sollen.

Ein Mitarbeiter der Bezirksregierung wiederum wehrte sich gegen die Behauptung, denn die Kälber seien nicht mit aufgenommen worden.

Sie planten Mord an Islam-Kritiker: Gericht fordert lange Haftstrafen für tadschikische IS-Terroristen
Gerichtsprozesse NRW Sie planten Mord an Islam-Kritiker: Gericht fordert lange Haftstrafen für tadschikische IS-Terroristen

Wie zuvor berichtet, besaß der Bauer ganze 785 Rinder zu viel. Daraufhin wurde ihm eine Strafe in Höhe von 15.000 Euro auferlegt.

Dabei blieb es jedoch nicht, denn den Prüfern fielen noch mehr widerrechtlich veränderte Elemente am Hof auf. Diese führten zu einem weiteren Strafbefehl von 8000 Euro, doch auch diesen weigerte sich der Bauer zu zahlen.

Der Streit über die 785 Rinder wird nun vor Gericht ausgetragen. Der ursprüngliche Gerichtstermin war verschoben worden, da die Beweislage noch unklar war.

Aktualisiert: 11. April, 12.55 Uhr

Titelfoto: 123rf/stefanholm

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse NRW: