Illegales Teak-Holz auf "Gorch Fock"? WWF scheitert mit Eilantrag vor Gericht

Von Helmut Reuter

Münster - Umweltschützer sind in einem Eilverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Münster mit einem Antrag gescheitert, der die Behörden zur erneuten und genauen Prüfung eines Teakholz-Importes für die Sanierung des Segelschulschiffes "Gorch Fock" verpflichten sollte.

Auf der "Gorch Fock" wurde bei der Sanierung Teak-Holz verbaut. Aus Sicht von Umweltschützern zu Unrecht. Sie klagten.
Auf der "Gorch Fock" wurde bei der Sanierung Teak-Holz verbaut. Aus Sicht von Umweltschützern zu Unrecht. Sie klagten.  © Sina Schuldt/dpa

Das OVG wies in einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschluss vom 1. Juli die Eilbeschwerde gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln vom 29. April dieses Jahres zurück. (Az.: 21 B 878/21; Köln: 13L2280/20).

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Geklagt hatte der von der Umweltorganisation WWF unterstützte Dachverband Deutscher Naturschutzring.

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Er wollte unter anderem erreichen, dass die zuständige Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung die Importfirma des aus Myanmar eingeführten Holzes wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen die Dokumentationspflicht prüft und gegebenenfalls ein Bußgeldverfahren einleitet.

Die Eilbedürftigkeit sei gegeben, da die Frist für die Dokumentationspflicht zu verstreichen drohe.

Dieser Argumentation folgte das OVG nicht.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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