Zoff ums Preisgeld: Finalisten streiten nach Reality-Show vor Gericht

Düsseldorf - Drei Jahre nach dem Finale beschäftigt eine Reality-Show des Privatsenders ProSieben am Dienstag (13.30 Uhr) die Justiz.

Eine Reality-Show von 2018 beschäftigt am Dienstag die Justiz: Der Finalist klagt gegen den Gewinner, der ihm einen Teil des Gewinns versprochen haben soll. (Symbolbild)
Eine Reality-Show von 2018 beschäftigt am Dienstag die Justiz: Der Finalist klagt gegen den Gewinner, der ihm einen Teil des Gewinns versprochen haben soll. (Symbolbild)  © 123rf/edler

Ein Teilnehmer klagt am Düsseldorfer Landgericht gegen den damaligen Gewinner, der ihm einen Teil des 100.000-Euro-Gewinns versprochen haben soll.

Der Mann aus der Nähe von Bonn will 20.000 Euro vom Gewinner der Show "Get the f*ck out of my house" haben. Es geht um die Staffel von 2018.

Der Prozess spielt sich unter Teilnehmern ab, der Sender hat damit nichts zu tun.

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Der Kläger meint, das Geld stehe ihm aufgrund einer am Rande der Show getroffenen mündlichen Absprache zu. Das Gericht muss nun klären, ob es diese Absprache überhaupt gab und falls ja, ob sie ein rechtsgültiger mündlicher Vertrag war.

Bei der Sendung ging es darum, dass 100 Teilnehmer bis zu einem Monat lang in einem Haus lebten, das eigentlich nur groß genug für vier Leute war. Wer es am längsten dort aushielt, bekam am Ende 100.000 Euro.

Nach Darstellung des Klägers hatten die drei zuletzt verbliebenen Teilnehmer verabredet, dass - egal, wer gewinnt - der Gewinner den beiden anderen 20.000 Euro abgebe.

Titelfoto: 123rf/edler

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