Mit Messer den Tod angedroht: 23-Jähriger soll Frau in ihrem Haus vergewaltigt haben

Halle (Saale) - Ein 23-Jähriger steht seit Freitag vor dem Landgericht Halle. Er soll einer Frau in ihrem Haus mit einem Messer den Tod angedroht und sie vergewaltigt haben.

Am Landgericht Halle wird seit Freitag über eine schwere Vergewaltigung verhandelt.
Am Landgericht Halle wird seit Freitag über eine schwere Vergewaltigung verhandelt.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Der Vorwurf gegen den Angeklagten: Besonders schwere Vergewaltigung in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung.

Wie das Landgericht mitteilte, soll es im April 2022 in Halle zu der Tat gekommen sein. Demnach soll der junge Mann seinem Opfer ins Haus gefolgt sein und es zu Boden gestoßen haben.

Besonders brutal: Der 23-Jährige soll ein Messer dabei gehabt haben, das er der Frau während der Vergewaltigung mit der Drohung sie zu töten an den Hals gehalten haben soll.

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Anschließend soll der Mann noch ein halbes Brötchen gegessen und Geld gefordert haben, woraufhin ihm die Frau schließlich 30 Euro gegeben haben soll.

Der 23-Jährige bestreite die Vorwürfe und habe sich am ersten Prozesstag nicht zur Sache eingelassen. Das Opfer und zwei Polizisten seien vernommen worden.

Laut Gericht drohen dem Angeklagten im Fall einer Verurteilung mindestens fünf Jahre Haft.

Der Prozess werde am 13. Juli fortgesetzt.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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