31-Jährige in Innenstadt mit Messer angegriffen: Ehemann (42) zu Haftstrafe verurteilt

Halle (Saale) - Im Prozess um einen versuchten Mord hat das Gericht den Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und zehn Monaten verurteilt.

Ab Montag fiel vor dem Landgericht in Halle das Urteil gegen den 42-Jährigen, der auf seine Ex-Frau eingestochen hat. (Symbolbild)
Ab Montag fiel vor dem Landgericht in Halle das Urteil gegen den 42-Jährigen, der auf seine Ex-Frau eingestochen hat. (Symbolbild)  © Christian Grube

Es erkannte bei der Tat des 42-Jährigen im Juni das Mordmotiv der Heimtücke, sagte der Richter des Landgerichts Halle in seiner Urteilsbegründung am Montag.

Der 42-Jährige hatte im Sommer seine von ihm getrennt lebende Ehefrau in der Eislebener Innenstadt mit einem Messer angegriffen.

Die 31-Jährige wurde dabei schwer verletzt an der Leber, der Lunge und am Hals. Nur wegen einer Notoperation überlebte sie.

Halle-Attentäter nach Geiselnahme-Prozess nach Thüringen verlegt
Gerichtsprozesse Sachsen-Anhalt Halle-Attentäter nach Geiselnahme-Prozess nach Thüringen verlegt

Der Tat ging laut dem Angeklagten ein Streit um die Kinder voraus. Seine Frau sprach von ständigen Auseinandersetzungen mit ihrem Mann, vor denen sie ihre Kinder habe schützen wollen.

Er habe sie kontrolliert, ihr mit dem Tod gedroht und sie verdächtigt, mit anderen Männern zu schlafen.

Die Staatsanwaltschaft ging von Eifersucht als möglichem Motiv aus. Von der Tat hatte es Videoaufnahmen gegeben.

Titelfoto: Christian Grube

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse Sachsen-Anhalt: