Der Richter hat Urlaub! Prozess nach tödlichem Busunfall bei Leipzig erneut verschoben

Grimma - Nach einem tödlichen Busunfall in Trebsen (Landkreis Leipzig) im Jahr 2019 ist der Prozess gegen den damals 75-jährigen Fahrer des Busses schon wieder verschoben worden.

Der Hyundai einer 58-Jährigen war damals von dem Bus erfasst worden. Die Frau starb später an ihren schweren Verletzungen.
Der Hyundai einer 58-Jährigen war damals von dem Bus erfasst worden. Die Frau starb später an ihren schweren Verletzungen.  © Sören Müller

Grund sei der Urlaub eines Richters, teilte das Amtsgericht Grimma am Donnerstag mit.

Angeklagt ist der Busfahrer wegen fahrlässiger Tötung. Er soll am 28. Mai 2019 auf der Bundesstraße 107 in einer Kurve mit seinem Omnibus auf die Gegenfahrbahn geraten sein.

Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Hyundai. Dessen 58-jährige Autofahrerin erlag wenig später ihren Verletzungen.

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In dem Bus befanden sich keine weiteren Fahrgäste.

Das Verfahren sollte ursprünglich bereits Mitte Juni beginnen. Der Prozess platzte jedoch wegen eines Krankheitsfalles und war dann für den kommenden Montag vorgesehen.

Der Bus war zuvor in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten.
Der Bus war zuvor in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten.  © Sören Müller

Der neue Termin ist nun voraussichtlich der 28. März kommenden Jahres.

Titelfoto: Bildmontage/Sören Müller

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