Urteil nach "Wald-Gericht": Querfeldein-Mountainbiker muss zahlen

Pirna - Es wurde viel diskutiert. Über Waldwege, Pfad und gutes Verhalten im Wald. Am Ende erklärte der Pirnaer Amtsrichter, dass Mountainbiker Martin D. (38) nicht hätte in der Sächsischen Schweiz fahren dürfen.

Richter Jürgen Uhlig (64, v.l.n.r.) verhandelte extra mit Anwalt Dr. Albrecht Dietze und Biker Martin D. (38) im Wald, um die Wahrheit zu finden.
Richter Jürgen Uhlig (64, v.l.n.r.) verhandelte extra mit Anwalt Dr. Albrecht Dietze und Biker Martin D. (38) im Wald, um die Wahrheit zu finden.  © Marko Förster

Die Strafe für den 38-Jährigen lautet wie folgt: 200 Euro Bußgeld.

Wie berichtet, radelte Naturfreund Martin D. am Kleinhennersdorfer Stein. Laut Landratsamt hätte er den angeblich seit Längerem gesperrten Pfad dort aber nicht nutzen dürfen.

Der Biker und sein Anwalt versuchten beim Ortstermin den Richter vom Gegenteil zu überzeugen. Ohne Erfolg.

Aber: Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt und der Fall in der nächsten Instanz neu verhandelt werden.

Titelfoto: Marko Förster

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