Verfahren gegen Prügel-Bürgermeister eingestellt

Langenbernsdorf - Tobias B. (50), Vize-Bürgermeister von Langenbernsdorf, kann aufatmen. Der Prozess wegen Körperverletzung wurde gegen eine Geldauflage eingestellt. Auf einem Spielplatz soll der Rathaus-Chef mehrere Jugendliche verprügelt haben.

Tobias B. (50) darf sein Amt im Rathaus wohl behalten.
Tobias B. (50) darf sein Amt im Rathaus wohl behalten.  © Uwe Meinhold

Der Vorfall ereignete sich 2018 am Waldsportplatz "Zur Hasenheide" in Langenbernsdorf. Der Vize-Bürgermeister war mit seinen Kindern und deren Freunden unterwegs.

Es kam zum Streit mit zehn Kindern einer Großfamilie. Die Situation eskalierte, B. schlug zu und verletzte drei Kinder (damals 11 bis 15).

Das Amtsgericht Zwickau wertete die Attacke von B. als Notwehr und sprach ihn frei. Doch die betroffene Familie legte Berufung ein, am Landgericht Zwickau wurde neu verhandelt.

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Jetzt konnte man sich doch ohne weitere Strafverfolgung einigen. Tobias B. muss 1000 Euro an die Opferorganisation "Weißer Ring" zahlen.

Dafür wird das Verfahren gegen ihn eingestellt.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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