Nach tödlichen Schüssen auf drei Menschen: Das passiert jetzt mit dem Tatverdächtigen

Kiel - Der Zahnarzt, der im Mai in Dänischenhagen und Kiel drei Menschen getötet haben soll, bleibt in Untersuchungshaft.

Polizisten untersuchen ein Haus in Dänischenhagen bei Kiel, in dem im Mai zwei Tote gefunden wurden.
Polizisten untersuchen ein Haus in Dänischenhagen bei Kiel, in dem im Mai zwei Tote gefunden wurden.  © Axel Heimken/dpa

Der II. Strafsenat des Oberlandesgerichts habe die Fortdauer der Untersuchungshaft mit Beschluss von Freitag angeordnet, teilte das OLG in Schleswig am Dienstag mit.

Der Angeschuldigte sei dringend verdächtig, die ihm vorgeworfenen Taten begangen zu haben. Es bestehe im Hinblick auf die Schwere der Tatvorwürfe und der zu erwartenden Freiheitsstrafe die Gefahr, dass der Angeschuldigte fliehe und sich so dem Verfahren entziehe.

Der in Haftsachen zu wahrende Beschleunigungsgrundsatz ist den Angaben zufolge eingehalten, das Verfahren wurde mit der gebotenen Dringlichkeit bearbeitet (Az. 2 Ws 25/21 H).

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Der 47-Jährige soll zunächst am 19. Mai 2021 gegen 11 Uhr seine von ihm getrennt lebende Ehefrau und deren Bekannten in einem Einfamilienhaus in Dänischenhagen mit einer Maschinenpistole vom Typ Uzi erschossen haben.

Anschließend soll er dann in Kiel einen weiteren Bekannten mit einer anderen Pistole umgebracht haben.

Er befindet sich seit gut sechs Monaten in Untersuchungshaft. Die Fortdauer von U-Haft ist gesetzlich vorgeschrieben nach sechs Monaten zu überprüfen.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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