Anleger um Millionen gebracht: So urteilte das Gericht gegen Ex-Geno-Chef

Stuttgart - Der frühere Chef der Ludwigsburger Geno Wohnbaugenossenschaft ist unter anderem wegen Betruges zu sieben Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Das Landgericht sprach den früheren Chef in 161 Fällen wegen Betrugs schuldig.
Das Landgericht sprach den früheren Chef in 161 Fällen wegen Betrugs schuldig.  © Daniel Naupold/dpa

Das Landgericht Stuttgart sprach ihn am Montag wegen Betruges in 161 Fällen, wegen drei Fällen der Untreue jeweils in Tateinheit mit vorsätzlichem Bankrott und wegen vorsätzlicher Insolvenzverschleppung schuldig, wie ein Sprecher mitteilte.

Laut Anklage hatte der Mann über Jahre hinweg neue Mitglieder über den finanziellen Zustand der Genossenschaft getäuscht und so zu Einlagen in Millionenhöhe veranlasst und damit letztlich um ihr Geld gebracht.

Mit Slogans wie "Sicherheit ein Leben lang" oder "Immer sicher wohnen" hatte die Geno jahrelang bundesweit um Anleger geworben, die von Eigenheim träumten.

2018 war das Insolvenzverfahren über die 2002 gegründete Wohnbaugenossenschaft mit Sitz in Ludwigsburg eröffnet worden.

Der Prozess gegen den nun verurteilten Ex-Chef hatte im Mai vergangenen Jahres begonnen.

Titelfoto: Daniel Naupold/dpa

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