Männer erschlagen im Suff geschützten Auerhahn

Titisee-Neustadt - Zwei Männer stehen vor Gericht, weil sie am Rande eines Volksfestes im Schwarzwald einen Auerhahn getötet haben sollen. Der Prozess geht jetzt zu Ende.

Der Auerhahn ist vom Aussterben bedroht. (Symbolbild)
Der Auerhahn ist vom Aussterben bedroht. (Symbolbild)  © Michael Reichel/dpa

Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Auerhahns am Feldberg im Schwarzwald wird am Dienstag ein Urteil erwartet. Angeklagt sind zwei 21 und 23 Jahre alte Männer. 

Sie sollen im vergangenen August am Rande eines Volksfests den streng geschützten Vogel erschlagen haben. Das Töten eines Tieres ohne vernünftigen Grund ist laut Tierschutzgesetz verboten. Die Tat hatte überregional Bestürzung hervorgerufen.

Der Prozess am Amtsgericht Titisee-Neustadt begann vor einer Woche. Die beiden Männer sagten aus, sie seien von dem Tier angegriffen worden und hätten sich verteidigen müssen. Zudem seien sie betrunken gewesen. Heute bereuten sie die Tat. Folgt das Gericht der Anklage, drohen den Männern bis zu drei Jahre Haft oder Geldstrafen.

Von 9.30 Uhr an ist Gerichtsangaben zufolge noch die Vernehmung eines Zeugen geplant. Danach folgen die Plädoyers und das Urteil.

Titelfoto: Michael Reichel/dpa

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