Frau im Schlafzimmer mit Klappmesser umgebracht: Partner vor Gericht

Rudersberg - Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Rudersberg (Rems-Murr-Kreis) muss sich ihr Partner von Freitag (9 Uhr) an wegen Mordes vor Gericht in Stuttgart verantworten.

Nach gewaltsamen Tod der Frau muss sich ihr Partner vor Gericht in Stuttgart verantworten.
Nach gewaltsamen Tod der Frau muss sich ihr Partner vor Gericht in Stuttgart verantworten.  © Sebastian Gollnow/dpa

Er soll die 55-Jährige nach Angaben der Staatsanwaltschaft an einem frühen Morgen Anfang März im Schlafzimmer des gemeinsamen Hauses mit einem Klappmesser umgebracht haben. 

Nach dem Tod der Frau soll sich der damals 52-Jährige selbst schwer verletzt haben, bevor er den Notruf wählte und die Polizei alarmierte.

Das Motiv der Tat bleibt seither unklar. 

Bislang plant das Stuttgarter Landgericht nach dem Auftakt am Freitag vier weitere Termine ein, um Klarheit über die Hintergründe der Tat zu schaffen.


Update, 10.48 Uhr: Leichenfund in Rudersberg: Staatsanwaltschaft wirft Partner Mord vor

Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Rudersberg (Rems-Murr-Kreis) hat die Staatsanwaltschaft dem früheren Partner Mord vorgeworfen. Der 52-Jährige soll seine drei Jahre ältere Lebensgefährtin an einem frühen Morgen Anfang März im Schlafzimmer des gemeinsamen Hauses mit einem Klappmesser umgebracht haben.

Der Mann habe mit großer Wucht zwei Mal zugestochen, zwei weitere Stiche habe die Frau abwehren können, bevor sie gestorben sei, sagte der Staatsanwalt am Freitag beim Prozessauftakt vor dem Stuttgarter Landgericht. Nach dem Tod der Frau soll sich der angeklagte mutmaßliche Täter selbst mit dem Messer schwer verletzt haben, bevor er den Notruf wählte und die Polizei alarmierte.

Das Motiv der Tat bleibt auch nach dem kurzen Prozessauftakt unklar. Wegen eines erkrankten Gutachters wurde lediglich die Anklageschrift vorgelesen. Zahlreiche Angehörige des Opfers nahmen an der Verhandlung teil. Der Angeklagte will sich nach Aussage seines Anwalts am kommenden Prozesstag (21.9.) lediglich zur Person, nicht aber zu den Vorwürfen äußern. Dies habe er im Gespräch mit dem Gutachter bereits ausreichend getan, sagte der Jurist.

Bislang plant das Stuttgarter Landgericht nach dem Auftakt am Freitag vier weitere Termine ein, um Klarheit über die Hintergründe der Tat zu schaffen.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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