Afghane tötete Rentnerin (†87) und quetschte sie in einen Koffer: Das ist seine Strafe

Gera - Im März dieses Jahres wurde ein Afghane wegen Mordes, versuchten Betruges und Urkundenfälschung zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Jetzt ist das Urteil rechtskräftig.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten verworfen. (Symbolbild)
Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten verworfen. (Symbolbild)  © Uli Deck/dpa

Der Bundesgerichtshof habe die Revision des Angeklagten verworfen, teilte das Landgericht am Freitag in Gera mit. 

Dort war der Mann im März wegen Mordes und versuchten Betruges in Tateinheit mit Urkundenfälschung zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden. 

Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld des Angeklagten fest.

Hat ein Rechtsanwalt für seinen Mandanten Drogen geschmuggelt?
Gerichtsprozesse Thüringen Hat ein Rechtsanwalt für seinen Mandanten Drogen geschmuggelt?

Der Afghane hatte Anfang 2019 eine 87-Jährige aus Jena-Winzerla qualvoll erstickt. 

Im Anschluss hatte er die Leiche der Rentnerin in einen Koffer gequetscht und diesen im Keller des Wohnhauses versteckt. 

Als Tatmotiv sahen die Richter "grenzenlose Gier nach Geld".

Der Angeklagte selbst hatte während der Verhandlungen bestritten, die Frau getötet zu haben.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse Thüringen: