In winzigem Sarg: Getötetes Baby Rabea in Mönchengladbach beigesetzt

Mönchengladbach – Das vor gut einer Woche in einem Mülleimer in Mönchengladbach gefundene Baby ist am Donnerstag beigesetzt worden.

Zu der Trauerfeier kamen etwa 50 Menschen, die von dem kleinen Mädchen Abschied nahmen.
Zu der Trauerfeier kamen etwa 50 Menschen, die von dem kleinen Mädchen Abschied nahmen.  © Christian Knieps/dpa

Etwa 50 Menschen nahmen an der Trauerfeier und der anschließenden Beisetzung auf dem Hauptfriedhof teil, unter ihnen Oberbürgermeister Felix Heinrichs (33, SPD) und Polizeipräsident Mathis Wiesselmann.

Die ermittelnde Mordkommission hatte dem Mädchen den Namen Rabea gegeben. Dies sei ein schönes Zeichen mitten in unendlichem Leid, sagte der evangelische Polizeipfarrer Dietrich Bredt-Dehnen.

Mit diesem Namen bekomme Rabea eine besondere Würde. "Wir spüren, Rabeas kleines Leben darf nicht namenlos und anonym und einsam ein Ende finden."

Kurz nach der Geburt soll Rabea getötet worden sein.
Kurz nach der Geburt soll Rabea getötet worden sein.  © Christian Knieps/dpa

Rabea war kurz nach der Geburt getötet worden, die Polizei fahndet nach den Eltern.

Titelfoto: Christian Knieps/dpa

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