Junge (†5) stirbt nach mehreren Faustschlägen, Freund der Mutter hat eine Ausrede

Mönchengladbach/NRW - Ein halbes Jahr nach dem gewaltsamen Tod eines kleinen Jungen in Mönchengladbach soll am 21. Oktober der Prozess beginnen.

Der Prozess gegen die Beschuldigten findet am Landgericht Mönchengladbach statt.
Der Prozess gegen die Beschuldigten findet am Landgericht Mönchengladbach statt.  © Marius Becker/dpa

Wie das Landgericht am Donnerstag mitteilte, sind die Mutter und ihr Lebensgefährte angeklagt. 

Der 23 Jahre alte Mann soll den Fünfjährigen laut Anklage im April mit Faustschlägen gegen den Kopf getötet haben. 

Er ist wegen Totschlags angeklagt. 

Der gleichaltrigen Mutter wirft die Staatsanwaltschaft Totschlag durch Unterlassen vor. Sie soll nichts getan haben, um ihren Sohn zu schützen.

Den Ermittlungen zufolge soll der Mann den Jungen und dessen jüngeren Bruder zuvor bereits mehrfach misshandelt haben. 

Angeklagte bestreiten Totschlag-Vorwürfe

Nach dem Tod des Kindes hatte er angegeben, der Junge sei aus seinem Hochbett gefallen. Doch die Art und Vielzahl der Verletzungen passte nicht zu dieser Aussage, so dass eine Obduktion angeordnet worden war.

Die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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