Frau wollte eigenen Vater töten, der Grund ist absurd!

Kiel – Im Prozess gegen eine Frau, die laut Anklage ihren Vater aus Angst vor dessen Demenz vergiften wollte, werden am Donnerstag (9 Uhr) die Plädoyers erwartet.

Justizbeamte stehen im Gerichtssaal im Landgericht. (Symbolbild)
Justizbeamte stehen im Gerichtssaal im Landgericht. (Symbolbild)  © Christian Charisius/dpa

Das Kieler Schwurgericht will zuvor noch ein Gutachten zur Schuldfähigkeit der Angeklagten hören. Das Urteil gegen die 32-Jährige wird kommenden Montag erwartet.

Die Angeklagte gestand gleich zu Prozessbeginn, dass sie ihren Vater mit der Tat Anfang Juni 2018 "erlösen" wollte.

Demnach schüttete sie dem heute 75-Jährigen in der elterlichen Wohnung in Preetz (Kreis Plön) ein Medikament in dessen Bierglas, das sie selbst zur Beruhigung bei Angstzuständen bekam.

Wieder bei sich zu Hause informierte sie ihre Mutter und gestand dies auch ihrem Ehemann. Der Vater kam ins Krankenhaus und überlebte.

Die 32-Jährige muss sich wegen versuchten Totschlags verantworten.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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