Mindestens 31 Fälle: Prozess um mutmaßlichen Missbrauch bei der Jugendfeuerwehr beginnt

Von Bernhard Krebs

Köln – In der Jugendarbeit der freiwilligen Feuerwehr soll ein 45-Jähriger immer wieder übergriffig gegenüber Kindern geworden sein. 31 Fälle listet die Anklage auf. Jetzt steht der Mann vor Gericht.

Der 45 Jahre alte Mann muss sich während sieben Prozesstagen vor dem Landgericht in Köln verantworten.
Der 45 Jahre alte Mann muss sich während sieben Prozesstagen vor dem Landgericht in Köln verantworten.  © Oliver Berg/dpa

In einem Verfahren um sexuellen Missbrauch von Kindern bei der Feuerwehr in Leverkusen steht am heutigen Donnerstag um 9.15 Uhr ein 45-Jähriger vor dem Kölner Landgericht.

Die Anklage wirft ihm vor, zwischen Mai 2002 und Oktober 2020 in insgesamt 31 Fällen bei Schutzbefohlenen übergriffig geworden zu sein.

Dabei soll es in 15 Fälle zum sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen gekommen sein.

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Laut der Anklageschrift vermittelte der 45-Jährige in der Jugendarbeit der freiwilligen Feuerwehr den Kindern und Jugendlichen praktische und theoretische Kenntnisse.

Bei Übungen und Freizeitveranstaltungen soll der Mann die Aufsichtspflicht ausgeübt haben.

Der Prozess ist mit sieben Verhandlungstagen bis September terminiert.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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