Mann ermordete seine Ehefrau, weil sie sich trennen wollte: Urteil gefallen!

Bonn – Wegen Totschlags an seiner Ehefrau hat das Bonner Landgericht einen Angeklagten am Donnerstag zu acht Jahren Haft verurteilt.

Der Mann alarmierte die Polizei und den Notarzt, weil er seine Frau nicht reanimieren konnte. Zwei Tage später verstarb sie. (Symbolfoto)
Der Mann alarmierte die Polizei und den Notarzt, weil er seine Frau nicht reanimieren konnte. Zwei Tage später verstarb sie. (Symbolfoto)  © Oliver Berg/dpa

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 43-Jährige seine Frau in Euskirchen getötet hatte, weil sie sich von ihm trennen wollte.

Laut Urteil hatte er die 26-Jährige im vergangenen September in der gemeinsamen Wohnung zunächst über 30 Sekunden gewürgt.

Nachdem die Frau im Gerangel rücklings auf eine Bettkante gestürzt war und dadurch eine blutende Wunde am Kopf erlitten hatte, schlug er ihren Kopf mehrfach auf den Boden, bis sie bewusstlos wurde.

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Der Angeklagte glaubte laut Urteil zunächst, dass seine Frau tot sei, und versuchte sie zu reanimieren.

Dann alarmierte er Polizei und Notarzt. Doch die Verletzungen waren so massiv, dass sie zwei Tage später im Krankenhaus starb.

Der Tunesier hatte die Tat im Prozess gestanden.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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