Festnahme: 34 Männer, teils HIV-positiv, wollen Kinder missbrauchen

Fresno (USA) - Der Polizei im US-amerikanischen Landkreis Fresno in Kalifornien gelang ein großer Schlag gegen potenzielle Kinderschänder.

Über Online-Chats nahmen die Männer Kontakt zu den Kindern auf. (Symbolbild)
Über Online-Chats nahmen die Männer Kontakt zu den Kindern auf. (Symbolbild)  © Unsplash/Daniel Korpai

Wie das Büro des Sheriffs mitteilte, wurden zwischen 20. Juli und 2. August 34 Männer im Alter von 19 bis 63 Jahren verhaftet, die wohl die Absicht hatten, 12- und 13-jährige Kinder zu missbrauchen.

Die Ermittler erkannten, dass in der Corona-Zeit wesentlich mehr Kinder zu Hause blieben und vermuteten, dass sie sich mehr im Internet aufhalten würden, wo sie beispielsweise Vergewaltigern zum Opfer fallen könnten.

Deshalb legten die Beamten Online-Profile auf verschiedenen Plattformen an, mit denen sie sich als Jungen und Mädchen ausgaben. 

Bis sie angeschrieben wurden, verging offenbar nicht viel Zeit.

"Während ihrer Gespräche verwendeten die Verdächtigen eine sexuell eindeutige Sprache und schickten den Ermittlern Fotos, die vorgaben, ein Kind zu sein", so das Sheriffs-Büro in einer Mitteilung.

Anschließend soll es nicht lang gedauert haben, bis sich die anfangs Unbekannten mit den vermeintlichen Kindern treffen wollten.

Online-Operation der Polizei ein voller Erfolg

Die Polizei in Fresno verhaftete alle 34 potenziellen Täter.
Die Polizei in Fresno verhaftete alle 34 potenziellen Täter.  © Fresno County Sheriff's Office

Die Beamten verabredeten sich mit den Männern und verhafteten sie sofort. 

Einer der mutmaßlichen Kinderschänder stellte sich als bereits registrierter Sexualstraftäter heraus. "Er wurde zuvor wegen sexueller Übergriffe auf ein Kind festgenommen", erklärten die Beamten. Nach seiner Verhaftung fanden Polizisten Kinderpornografie auf den technischen Geräten des Sexualstraftäters.

Besonders bitter: "Ein anderer festgenommener Mann hatte die Absicht, ungeschützten Sex mit einem 13-jährigen Mädchen zu haben", teilte die Behörde mit. "Er sagte den Beamten später, dass er HIV-positiv sei."

Das Büro des Sheriffs von Fresno sagte anschließend, dass die erfolgreiche Operation fortgesetzt werden soll: "Weitere Verhaftungen nicht ausgeschlossen".

Das Video der Pressekonferenz mit allen Details zu dem Fall

Im Einsatz waren für diese besondere Ermittlung Beamte von mehreren Behörden: So beteiligten sich das Fresno County Sheriff's Office, das Multi-Agency Gang Enforcement Consortium (MAGEC), die Polizei-Dienststellen von Fresno, Clovis, Kingsburg, Parlier und San Luis Obispo sowie die Bezirksstaatsanwaltschaften von Fresno und Contra Costa und die US-Staatsanwaltschaft und die Homeland-Security.

Titelfoto: Fresno County Sheriff's Office, Unsplash/Daniel Korpai

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