Brutaler Angriff: Studentin (†22) wird in Kirche von mehreren Männern vergewaltigt und stirbt

Benin (Nigeria) - Eigentlich sollte eine Kirche einer der sichersten Orte sein, um Zuflucht zu finden. Doch stattdessen erlebte die Studentin Uwaila Vera Omozuwa dort grauenvolle Minuten.

Sexuelle Gewalt gegen Frauen in Nigeria nimmt zu. (Symbolbild)
Sexuelle Gewalt gegen Frauen in Nigeria nimmt zu. (Symbolbild)  © 123rf.com/Artit Oubkaew

Wie CNN berichtet, wurde die 22-Jährige am 27. Mai in einer Kirche in der Nähe ihres Wohnhauses brutal angegriffen und vergewaltigt. Sie starb drei Tage nach dem Angriff.

Eigentlich war sie an diesem Tag zum Lernen in das Gotteshaus gegangen. Sie kam oft in die Kirche der "Redeemed Christian Church of God", eine der größten Pfingstkirchen in Nigeria. 

Unbestätigten lokalen Berichten zufolge habe offenbar eine Gruppe von Männern die Kirche betreten. Sie vergewaltigten die Studentin und schlugen dann mit einem Feuerlöscher auf sie ein. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Ein Wachmann fand Uwaila Vera Omozuwa später, ihr Rock soll zerrissen und ihre Kleidung voller Blut gewesen sein.

Schwer verletzt wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert, aber die Ärzte konnten sie nicht mehr retten. Sie starb am 30. Mai.

Ein Sprecher der Polizei versicherte, dass alles unternommen werde, um die Täter bald zu fassen und zu verurteilen. Der Fall werde auch nicht als Vergewaltigung, sondern als Mord behandelt.

Immer mehr Gewalt gegen Frauen

Die Familie des Opfers hat inzwischen um Hilfe bei der Suche nach den Mördern gebeten. Lokale Medien zitieren Omozuwas Mutter, die nicht namentlich genannt wurde:

"Ich rannte zur Kirche, doch bevor ich dort ankam, brachten sie meine Tochter in ein privates Krankenhaus. Als ich sie sah, weinte ich. Sie hatten sie vergewaltigt. Das Kleid, das sie an diesem Morgen trug, war weiß. Das Weiß hatte sich rot gefärbt, ihr ganzer Körper war voller Blut." 

Die Ärzte bestätigten Omozuwas Vater, dass sein Kind vergewaltigt wurde. Gegenüber CNN sagte er: "Meine Tochter war sehr nett, sehr intelligent und diszipliniert. Wir hatten gerade erst ihre Zulassung an der Universität gefeiert."

Unter dem Hashtag #justiceforuwa bekommt die Familie in den sozialen Netzwerken Unterstützung von den Bewohnern des Landes, die von der Tat schockiert sind. Wieder einmal machen sie auf das Problem sexueller Gewalt gegen Frauen in Nigeria aufmerksam, die sich gegen die zunehmenden Angriffe meistens nicht wehren können.

Titelfoto: 123rf.com/Artit Oubkaew

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