Depressive 20-Jährige verbrennt Baby mit Feuerzeug, weil es weint

Delaware (USA) - Offenbar überfordert war Amber Vannatter (20), als sie sich um das Baby ihres Freundes kümmern sollte.

Gegen Amber Vannatter (20) wird nun wegen Missbrauchs ermittelt.
Gegen Amber Vannatter (20) wird nun wegen Missbrauchs ermittelt.  © Delaware County Jail

Als die 20-Jährige das fast ein Jahr alte Mädchen am vergangenen Freitag am Arbeitsplatz der Kindsmutter abgab, wies das Baby Verbrennungen und Schürfwunden auf.

Die Mutter fuhr mit dem Kind sofort in ein Krankenhaus, wo es gründlich untersucht wurde, berichtete The Star Press. Es stellte sich dabei heraus, dass das Mädchen Verbrennungen von einem Feuerzeug erlitten hatte. Auch ein gebrochenes Handgelenk wurde festgestellt.

Woher die anderen Verletzungen am Gesicht und dem restlichen Körper der knapp Einjährigen stammten, war bis zur Vernehmung der wegen Missbrauchs Tatverdächtigen unklar.

Schon am Samstagmorgen wurde Amber Vannatter, die sich einige Zeit mit ihrem Freund um das Kind kümmerte, festgenommen und von der Polizei verhört.

Depressionen und Weinen sollen Auslöser des üblen Missbrauchs sein

Mit einem Feuerzeug und einem Laufband misshandelte die Frau das Kind mehrfach. (Symbolbild)
Mit einem Feuerzeug und einem Laufband misshandelte die Frau das Kind mehrfach. (Symbolbild)  © Montage: 123RF/daizuoxin, 123RF/Valeriy

Wie die New York Post weiter berichtete, äußerte sich die 20-Jährige erst widersprüchlich über die Herkunft der Verletzungen des Babys.

Doch während des Verhörs gab sie zu, den Kopf des Mädchens gegen ein eingeschaltetes Laufband gedrückt zu haben. Auch die Attacke mit einem Feuerzeug gestand die Frau anschließend. 

Bei diesen Aktionen zog sich das Kind schwere Verbrennungen und Schürfwunden im Gesicht und dem Oberkörper zu. Ob der Handgelenksbruch auch damit zusammenhängt, wird noch ermittelt.

Zwei derartige Vorfälle soll es ihrer Aussage nach gegeben haben. Geschlagen haben will sie das Kind jedoch zu keiner Zeit.

Als Grund gab die junge Frau an, dass sie "depressiv war und das Baby weinte", zitiert die Zeitung einen Polizeibericht. Wo ihr Freund, der Vater des Mädchens, während der Attacken war, blieb unklar.

Vannatter befindet sich derzeit in Haft und wartet auf einen Gerichtstermin. Gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 60.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 50.350 Euro) könnte sie mindestens bis zu diesem Termin freikommen.

Titelfoto: Montage: 123RF/daizuoxin, 123RF/Valeriy, Delaware County Jail

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