"Du hast nicht die Eier dazu": Lehrerin provoziert Schüler (14) dreist zum Sex

New South Wales (Australien) - Sie trieben es im Auto, im Treppenhaus und sogar im Klassenzimmer.

Die Lehrerin (24) wusste, welche Knöpfe sie drücken musste, um ihren Schüler (14) zum Sex mit ihr zu bringen (Symbolbild).
Die Lehrerin (24) wusste, welche Knöpfe sie drücken musste, um ihren Schüler (14) zum Sex mit ihr zu bringen (Symbolbild).  © 123rf/Kaspars Grinvalds

Monica Y. (24) stand am Donnerstag im australischen New South Wales vor Gericht. Dort bekannte sie sich schuldig dreimal Geschlechtsverkehr mit ihrem Schüler (14) gehabt zu haben.

Aufgeflogen war der sexuelle Missbrauch des Jungen, weil ihn dessen Tante vor rund einem Jahr dabei beobachtet hatte, wie er ins Auto der Erdkundelehrerin gestiegen war.

Angefangen hatte alles zu Beginn des ersten Lockdowns in Australien, berichtet aktuell die Daily Mail. Als die Schulen Anfang 2020 zum Homeschooling übergingen, begann Monica Y. die sozialen Medien auszunutzen, um mit ihrem Opfer in Kontakt zu treten.

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Via Instagram, Snapchat und Facetime schrieb sie mit dem Jungen und tauschte mit ihm intime Bilder aus. Sie versuchte den Teenager später zum Sex anzuheizen, indem sie ihn mit Sprüchen wie "dazu hast du nicht die Eier" provozierte - mit Erfolg. Im Juni 2020 kam es erstmals zum Geschlechtsverkehr.

Monica Y. verwickelte den Neuntklässler dann in ein immer perfideres Spiel. Sie beleidigte den Jungen vor der gesamten Klasse, um ihn unter Druck zu setzen. Zum einen sollte er nicht auspacken, zum anderen Angst vor einer Welle von kommenden Demütigungen haben.

Angeklagte weint vor Gericht

Die Affäre war dann von kurzer Dauer. Nach nur zwei Wochen machte Monica Y. Schluss, hatte jedoch noch ein Abschiedsgeschenk für ihren Schüler: Oralsex.

Doch nicht nur der Schüler soll Opfer von sexuellem Missbrauch geworden sein, auch seine Lehrerin. Sie soll als Kind von einem gleichaltrigen Schüler missbraucht worden sein - hörte das Gericht.

Am Donnerstag sagte die Angeklagte unter Tränen, dass sie es bedauerte, die Beziehung eingegangen zu sein und bat die Familie des Schülers um Vergebung.

12 Jahre Haft drohen der 24-Jährigen nun. Ein Urteil steht noch aus.

Titelfoto: 123rf/Kaspars Grinvalds

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