Festnahme im Epstein-Skandal: Jetzt wird's eng für Prinz Andrew!

London (Großbritannien) - Prinz Andrew (60) gerät im Missbrauchsskandal um Multimillionär Jeffrey Epstein (†66) immer stärker unter Druck. Die Festnahme von Epsteins mutmaßlicher Komplizin könnte dem Royal nun große Probleme bereiten.

Prinz Andrew (60), Herzog von York. (Archivbild)
Prinz Andrew (60), Herzog von York. (Archivbild)  © dpa/David Parker/Dail Mail Pool/AP

Über diese Nachricht dürfte Prinz Andrew nicht allzu erfreut gewesen sein: Seine langjährige Bekannte Ghislaine Maxwell (58) wurde in den USA festgenommen. 

Ihr wirft die New Yorker Staatsanwaltschaft vor, Jeffrey Epstein beim Missbrauch minderjähriger Mädchen geholfen zu haben. Um sich selbst zu retten, könnte sie nun andere anschwärzen - allen voran Prinz Andrew. 

Das zumindest sagte Opfer-Anwältin Lisa Bloom (58) der "New York Post". Sie sei sich zudem sicher, dass Andrew "keinen Fuß in die USA setzen wird." 

Nach Maxwells Verhaftung würden dem gesamte inneren Kreis um Epstein "vor Angst die Knie schlottern".

Prinz Andrew will nichts von Missbräuchen wissen

Jeffrey Epstein (†66), schwerreicher Finanzier. (Archivbild)
Jeffrey Epstein (†66), schwerreicher Finanzier. (Archivbild)  © dpa/Handout/New York State Sex Offender Registry/AP

Derweil warf Anwältin Gloria Allred (79) dem Royal vor, die Opfer einem "Foltertest zu unterziehen". Er weiche der US-Justiz immer wieder aus. 

Sie fordert Andrew auf, endlich zu sagen, was er wisse. "Er muss das machen - ohne Verzögerung", so Allred.

Jeffrey Epstein hatte sich 2019 in einem New Yorker Gefängnis das Leben genommen. Er hatte Dutzende Minderjährige missbraucht. 

Prinz Andrew war mehrfach Übernachtungsgast bei Epstein in dessen Anwesen in den USA und der Karibik. 

Von den Machenschaften seines Freundes will er nichts mitbekommen haben.

Titelfoto: dpa/Handout/New York State Sex Offender Registry/AP, dpa/David Parker/Dail Mail Pool/AP

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