Gruppe vergewaltigt Mädchen und filmt mit: Dann geht das Video viral!

Uttar Pradesh (Indien) - Was für ein grausamer Schlusspunkt einer abscheulichen Tat: Fünf Personen stellten ein Video ins Netz, das sie offenbar bei der Vergewaltigung eines Mädchens in Uttar Pradesh zeigt. Der Clip ging in indischen sozialen Netzwerken viral, berichtete Anfang der Woche Times Now News

Die Täter sollen ihre Tat aufgezeichnet haben (Symbolbild).
Die Täter sollen ihre Tat aufgezeichnet haben (Symbolbild).  © 123RF/Artit Oubkaew

Die Gruppenvergewaltigung soll sich demnach am 7. September im Bezirk Imalia Sultanpur ereignet haben, wie die indische Polizei am Montag mitteilte. 

Die Minderjährige sei von einem Markt gekommen und auf dem Weg nach Hause gewesen, als zwei Jugendliche sie auf ein Zuckerrohrfeld zerrten. Drei weitere Personen warteten dort bereits auf sie. 

Gemeinsam sollen die fünf Täter dann über ihr Opfer hergefallen sein und es vergewaltigt haben. Einer von ihnen filmte demnach alles mit und stellte das Material später ins Netz.

Als der Clip auch noch viral ging, wurde die Polizei auf den Fall aufmerksam. Das Mädchen bestätigte den Gesetzeshütern schließlich, dass es von den fünf Angreifern vergewaltigt und dabei gefilmt worden war. 

Nach der Gruppenvergewaltigung sollen die jungen Männer ihr Opfer unter massiven Druck gesetzt haben. Offenbar drohten sie der Minderjährigen mit heftigen Konsequenzen, sofern sie die Tat nicht verschweigen würde. 

Warum sich die Gruppe danach mit der Veröffentlichung des Clips selbst ans Messer lieferte, ist zur Zeit nicht bekannt. 

Wut macht sich in Dorf des Opfers breit

Die Polizei nahm nach den Anschuldigungen am Montag einen der fünf mutmaßlichen Täter fest. Außerdem fuhren mehrere Beamte zum Dorf des Opfers, nachdem es dort zu Unruhen wegen der Gruppenvergewaltigung gekommen war.

In der Region wurden die Polizeikräfte eingesetzt, um Gewalt zu verhindern. Die Wut bei einigen Anwohnern über den grausamen Vorfall drohte mancherorts offenbar zu eskalieren.

Die Polizei versuchte die Wogen zu glätten und teilte mit, dass die anderen Verdächtigen derzeit gesucht würden und gegen jeden von ihnen ermittelt werde. 

Titelfoto: 123RF/Artit Oubkaew

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