Hund zwei Jahre lang von seinem Besitzer vergewaltigt

Opole - In Polen sorgt ein besonders schlimmer Fall von Hundemissbrauch für Aufsehen.

In Polen wurde ein Hund zwei Jahre lang von seinem Besitzer misshandelt und auch vergewaltigt. (Symbolbild)
In Polen wurde ein Hund zwei Jahre lang von seinem Besitzer misshandelt und auch vergewaltigt. (Symbolbild)  © 123rf.com/lunja

Tatort ist Opole. Dort wurde ein Mann namens Jarosław G. angeklagt, weil er seinen Hund Jogi zwei Jahre lang immer wieder gequält, verprügelt und auch vergewaltigt haben soll.

Wie das polnische Nachrichtenportal "Wyborcza" berichtet, brachte eine Zeugin das entsetzliche Tierleid ans Licht: Sie meldete den mutmaßlichen Täter bei der polnischen Tierschutzorganisation "Towarzystwo Opieki nad Zwierzętami w Polsce" (TOZ).

Die Mitarbeiter schritten sofort ein und holten den Amerikanischen Bully aus der Wohnung seines Peinigers. Außerdem meldeten sie den Fall der Polizei.

Bevor Jarosław G. festgenommen wurde, hatte er noch versucht, die Frau einzuschüchtern, die im Fall Jogi intervenierte. Die Staatsanwaltschaft von Opole beschloss deshalb, zwei Anklagen gegen ihn zu erheben. Zum einen wegen Bedrohung, denn G. hatte der Frau Droh-Nachrichten geschickt. 

Er gestand zwar, die Messages versendet zu haben, allerdings betrachtete er sie nicht - im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft, als gefährlich. 

Täter droht mehrjährige Haftstrafe

Die zweite Anzeige betrifft den Missbrauch des Hundes mit besonderer Grausamkeit. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass Jarosław G. das Tier geschlagen, ihm keine angemessenen Lebensbedingungen geschaffen und sogar Geschlechtsverkehr mit ihm hatte. 

Spuren davon, wie der Besitzer seinen Vierbeiner behandelte, sollen sowohl am Körper als auch im Verhalten von Jogi sehr gut sichtbar gewesen sein, erklärten die Tierschützer von TOZ.

Jarosław G. bekannte sich nicht schuldig. Er behauptete, dass er den Hund manchmal schlug, wenn er ihm nicht gehorchte, um ihn zu motivieren, sich besser zu benehmen. Weil G. zuvor bereits wegen eines Gewaltverbrechens verurteilt worden war, droht ihm nun eine Haftstrafe von zwei bis fünf Jahren.

Das Hündchen Jogi lebt inzwischen in der Nähe von Krakau und heilt sein Trauma.

Titelfoto: 123rf.com/lunja

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