Frau redet und trinkt mit ihrem Vater: Kurz darauf vergewaltigt er sie mehrfach

Singapur - Sie tranken und redeten in den frühen Morgenstunden, bis die Lage komplett außer Kontrolle geriet. Ein Mann vergewaltigte seine eigene Tochter gleich mehrfach hintereinander.

Das Opfer ging durch die Hölle (Symbolbild).
Das Opfer ging durch die Hölle (Symbolbild).  © 123RF/Artit Oubkaew

Das Inzest-Verbrechen spielte sich am 27. März 2016 in einer Wohnung in Singapur ab (TAG24 berichtete). Diese Woche wurde der heute 53-Jährige nach über vier Jahren vor Gericht seiner Taten für schuldig befunden.  

Der "High Court of Singapore" glaubte dem Mann seine Version der Geschichte nicht. Dieser hatte die Vorwürfe zwar immer wieder zurückgewiesen, doch der ehemalige Gabelstaplerfahrer erwies sich laut Richter Hoo Sheau Peng als unglaubwürdig. 

Die heute 27-jährige Tochter hatte ausgesagt, dass sie am Tag der Tat aufgewacht sei und ihr Vater nackt auf ihr gelegen hätte. Der Mann bedrohte die damals 23-Jährige mit einem Messer und vergewaltigte sie zweimal. Laut "Malay Mail" zwang der Täter seine Tochter danach auch noch dazu ihn oral zu befriedigen. 

Vor Gericht wollte der Vater, der früher schon einmal im Gefängnis gesessen hatte, von alldem nichts wissen und behauptete, dass seine Tochter die sexuellen Handlungen mit ihm initiiert hätte. 

Urteil fällt erst im nächsten Monat

Die Fakten sprachen jedoch eine ganz andere Sprache. Nach den Vergewaltigungen rief der Angeklagte seine Tochter 36 mal an und hinterließ ihr acht Textnachrichten. In einer WhatsApp-Nachricht, die er an die junge Frau schickte, entschuldigte er sich bei ihr. 

Eine medizinische Untersuchung ergab, dass das Opfer keinen einvernehmlichen Sex mit seinem Vater gehabt hatte, sondern vergewaltigt wurde. Die Frau war noch am selben Tag mit ihrem Bruder zur Polizei gegangen. 

Der Angeklagte war in dieser Woche nicht persönlich vor Gericht erschienen, sondern per Videotelefonie aus der Untersuchungshaft zugeschaltet worden. 

Im nächsten Monat soll das Urteil gefällt werden. Der Täter könnte dann bis zu 20 Jahre in Haft kommen.  

Titelfoto: 123RF/Artit Oubkaew

Mehr zum Thema Missbrauch:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0