Immer wenn er getrunken hatte! Kinderschänder missbrauchte Tochter (5) seiner Freundin

Pirna - Legt ihm jetzt endlich das Gericht das Handwerk? Sebastian T. (36) missbrauchte laut Staatsanwalt mehrfach die kleine Tochter (damals 5) seiner damaligen Lebensgefährtin (31) in Pirna. Und obwohl er wusste, dass es eine Anklage gegen ihn gab, vergewaltigte er auch noch die Tochter (18) einer anderen Freundin. Jetzt verhandelt das Landgericht Dresden gegen den Mann, der sich angeblich nicht erinnern kann.

Sebastian T. (36) versteckte sich hinter einem Aktenordner, als er zum Prozess aus der Haft vorgeführt wurde.
Sebastian T. (36) versteckte sich hinter einem Aktenordner, als er zum Prozess aus der Haft vorgeführt wurde.  © Ove Landgraf

"Ich habe viel getrunken. Mindestens 15 Bier und reichlich Schnaps am Tag", so Sebastian, dessen längster Job vier Monate dauerte. "Ich hatte eben viel Pech im Leben", erklärte er.

"Wenn er getrunken hatte, legte es einen Schalter bei ihm um", so seine Ex-Frau im Zeugenstand. Immer wieder missbrauchte er ihr kleines Mädchen. Einmal musste die Mutter (31) das Kind ihm sogar zum Sex "übergeben".

"Ich war wie versteinert, konnte nichts tun", so die Frau unter Tränen, die den Täter "aus Angst" sogar heiratete! Denn wenn sie ihn zur Rede stellte, drohte er mit Selbstmord, was Chatverläufe belegen. Erst als ihre Oma - "Die konnte mich nie leiden", jammerte Sebastian - das Jugendamt alarmierte, kam das Kind in Obhut. Inzwischen wurde auch die Ehe geschieden.

Die Anklage wegen sechsfachen Missbrauchs war nur wenige Wochen alt, da fiel Sebastian auch noch über eine 18-jährige Frau her. Sie war die Tochter seiner neuen Lebensgefährtin und mit ihrem kleinen Bruder (6) allein zu Hause.

Der Täter, so die Anklage, drohte, "den Bruder abzustechen", um seinen Willen zu bekommen. Dazu ließ der Angeklagte über seine Verteidigerin wissen: "Sie wird wohl die Wahrheit sagen ..." Der Prozess wird fortgesetzt.

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