Lehrer begrapscht Dreijährige und wird dabei gefilmt

Singapur - Ein 27-Jähriger belästigt eine Dreijährige sexuell: Genau diese schreckliche Tat hat nun ein Englischlehrer vor Gericht gestanden.

Ein Brite hat in Singapur ein kleines Mädchen begrapscht, nun wird er dafür verurteilt. (Symbolbild)
Ein Brite hat in Singapur ein kleines Mädchen begrapscht, nun wird er dafür verurteilt. (Symbolbild)  © Artit Oubkaew/123RF

Internationalen Medienberichten zufolge gab der inzwischen 29 Jahre alte Richard Christopher Monks am Montag in Singapur zu, dass er dem kleinen Mädchen mehrfach unter den Rock gefasst hatte.

Die Tat ereignete sich demnach im Oktober 2018. Damals lehrte der junge Brite in einem Sprachzentrum und brachte Kindern im Alter zwischen zweieinhalb und zwölf Jahren Englisch bei.

Sein Opfer war eine seiner Schülerinnen und zum Zeitpunkt des Vorfalls gerade einmal drei Jahre und elf Monate alt.

Weil der Angeklagte damals von einer Überwachungskamera aufgenommen wurde, konnte vor Gericht ganz genau nachvollzogen werden, was er dem Mädchen angetan hatte.

Um die sexuelle Belästigung möglichst heimlich durchführen zu können, hatte der Mann in einer Unterrichtsstunde alle sechs teilnehmenden Kinder im Alter zwischen vier und fünf Jahren an einem Tisch Platz nehmen lassen.

Sie sollten sich alle ein Video auf seinem Smartphone ansehen, das er vor ihnen hingelegt hatte. Derweil setzte sich der Lehrer selbst hinter die Kinder und fing an, das jüngste Mädchen der Klasse zu begrapschen.

Immer und immer wieder griff er der Dreijährigen unter den Rock. Sie bemerkte es und drehte sich mehrfach nach ihm um, doch er hörte einfach nicht auf.

Dem Lehrer drohen nun bis zu fünf Jahren Gefängnis

Dem Mann war sogar bewusst, dass im Klassenraum eine Kamera alles aufzeichnete. Genau deshalb hatte er sich hinter die Kinder gesetzt, damit sie sein Verbrechen mit ihren Körpern verdecken könnten - doch dieser Plan ging letztlich nicht auf.

Als das kleine Mädchen eine Woche später wieder in den Unterricht von Richard Christopher Monks gehen sollte, verriet sie ihrer Mutter, was er ihr angetan hatte. Die schockierte Mama alarmierte daraufhin die Polizei.

Bei den Ermittlungen kam auch noch heraus, dass der Lehrer höchstwahrscheinlich mehrere Fotos vom Hinterteil des Kindes geschossen hatte. Als er am 31. Oktober 2018 verhaftet wurde, behauptete er allerdings, dass er sein Handy verloren hätte.

Nun wurde ihm endlich der Prozess gemacht, und er hat sich schuldig bekannt. Am heutigen Mittwoch will das Gericht sein Strafmaß verkünden - ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Titelfoto: Artit Oubkaew/123RF

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