Mädchen gebärt Baby: Dann bringt ein DNA-Test die grausame Wahrheit ans Licht

Kumilla (Bangladesch) - Diese Geburt zerreißt eine Familie brutal: Ein vierzehn Jahre altes Mädchen aus Bangladesch brachte Ende Juni eine Tochter zur Welt. Zu dem Zeitpunkt wussten bereits alle über die grausamen Umstände der Schwangerschaft Bescheid - dank eines DNA-Tests. 

Die Vierzehnjährige musste Schlimmes erleiden (Symbolbild).
Die Vierzehnjährige musste Schlimmes erleiden (Symbolbild).  © 123RF/Artit Oubkaew

Laut Dhaka Tribune leitete der Vater der Vierzehnjährigen bereits am 13. Juni ein Verfahren gegen seinen eigenen Bruder (45) ein. Der 45-Jährige soll das arme Mädchen durch eine Vergewaltigung geschwängert haben. 

Nur einen Tag später bestätigte der DNA-Test die grausame Wahrheit und der Onkel des Mädchens wanderte zur Untersuchungshaft ins Gefängnis. 

Als seine Tochter geboren wurde, gaben die Eltern des Vergewaltigungsopfers das Baby sofort in eine Adoptivfamilie. 

Doch nur einen Monat später wendete sich das Blatt für den mutmaßlichen Vergewaltiger und Erzeuger des Kindes. Er kam auf Kaution wieder frei! Was war geschehen?

Der Vater des 45-Jährigen hatte in seiner Familie Druck auf seinen anderen Sohn ausgeübt, der seinen Bruder mit Hilfe des DNA-Tests hinter Gitter gebracht hatte. 

Auch andere Familienmitglieder sollen ihm gedroht haben, dass er seinen Besitz und den Teil seines Landes verlieren würde, wenn er nicht kooperieren würde.

Heftige Kritik nach Videos in sozialen Medien

Am 17. Juli wurde der Angeklagte schließlich von seiner Familie aus dem Gefängnis abgeholt - samt feierlichem Autokorso! 

Videos von der Heimkehr des mutmaßlichen Vergewaltigers gingen schließlich in sozialen Medien viral und zogen heftige Kritik nach sich. 

Als das für den Fall zuständige Gericht von den Vorgängen erfuhr, setzte es durch, dass der Angeklagte wieder ins Gefängnis musste. 

Ein Polizeibeamter teilte danach mit, dass dem Gericht bald ein Anklageschreiben gegen den mutmaßlichen Vergewaltiger eingereicht werde. Ein genauer Termin stünde allerdings noch nicht fest. 

Titelfoto: 123RF/Artit Oubkaew

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