Mann vergewaltigt Tochter (14) des Nachbarn, dann will er sie steinigen

Betul - Ein Mann aus Betul in Zentralindien vergewaltigte zuerst ein Mädchen (14), warf es dann in ein trockenes Flussbett und schleuderte zum Schluss Steine auf die Minderjährige. Als er offenbar glaubte, dass sie tot ist, flüchtete er.

Die 14-Jährige gehöre der niedrigsten Kaste in Indien an. In vergangener Zeit haben die Übergriffe auf Menschen dieser Gruppen zugenommen. (Symbolbild)
Die 14-Jährige gehöre der niedrigsten Kaste in Indien an. In vergangener Zeit haben die Übergriffe auf Menschen dieser Gruppen zugenommen. (Symbolbild)  © 123rf.com/Artit Oubkaew

Wie die "Hindustan Times" berichtet, ereignete sich der Vorfall am Montag. Die Eltern der 14-Jährigen machten sich große Sorgen, weil ihre Tochter nicht nach Hause kam. Am Abend begannen sie, nach ihrem Kind zu suchen.

Der Teenager wurde in der Nähe der Familienfarm gefunden. Das Mädchen lag noch immer in dem ausgetrockneten Flussbett, es war schwer verletzt, aber bei Bewusstsein.

Weil die örtlichen Kliniken alle belegt waren, wurde das Mädchen in das Krankenhaus der Universität Nagpur, das mehr als 200 Kilometer von ihrem Heimatdorf entfernt ist, gebracht.

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Auf dem Weg dorthin beschrieb die junge Frau der Polizei, was passiert war. Sie berichtete, dass sie von einem 35-jährigen Nachbarn der Familie angegriffen und sexuell missbraucht worden war. Danach habe er Steine ​​auf sie geworfen, einer schlug direkt in ihren Kiefer ein.

Nach der Untersuchung erklärten die Ärzte, dass der Zustand der jungen Patientin nicht lebensbedrohlich war.

Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Er muss sich demnächst vor Gericht wegen Vergewaltigung und schwerer Körperverletzung verantworten.

Die Familie der 14-Jährigen soll zu den Dalits gehören - ein Begriff für Menschen, die zu den niedrigsten Kasten in Indien gehören. Laut verschiedenen Medien des Landes haben sexuellen Angriffe auf Menschen solcher Gruppen in der vergangenen Zeit zugenommen.

Titelfoto: 123rf.com/Artit Oubkaew

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