Mutter sperrt ihr Kind (10) ohne Essen oder fließendes Wasser ein und haut acht Tage ab

Peredelkino (Russland) - Was für einen Albtraum muss dieser arme Junge (10) nur durchlebt haben?

Tagelang hungerte der arme Junge (Symbolbild).
Tagelang hungerte der arme Junge (Symbolbild).  © 123RF/Jan Andersen

Seine Mutter Natalya A. (31) ließ Mikhail allein in ihrem gemeinsamen Zuhause zurück und sperrte die Tür von außen zu. Bei der Wohnung im russischen Peredelkino, das wenige Kilometer von Moskau liegt, handelte es sich jedoch um eine schreckliche Bruchbude.

Wie aktuell die Daily Mail berichtet, hausten in dem Loch Kakerlaken und anderes Ungeziefer. Mikhail hatte nur ein wenig Reis von seiner Mutter bekommen. Doch den konnte er gar nicht kochen, da sowohl Strom als auch Wasser abgedreht waren!

Das führte zum lebensbedrohlichsten Problem für das arme Kind: Es hatte nichts zum Trinken! Vier Tage schleppte sich der Zehnjährige irgendwie durch, bis er vor lauter Verzweiflung die Nachbarn um Hilfe rief.

Im selben Atemzug flehte Mikhail diese jedoch an, nicht den Rettungsdienst zu rufen - aus Angst er könne dann seine Mutter verlieren und werde in ein Waisenhaus abgeschoben.

Einen Tag lang spielten seine Nachbarn dieses höchst gefährliche Spiel mit. Sie ließen Mikhail von einem Balkon Saft und etwas Essen hinab, das er durchs Fenster an sich nahm.

Doch am fünften Tag platzte den Zeugen der Kragen und sie alarmierten die Polizei.

Natalya A. verharmlost die Geschichte maßlos

Die Beamten befreiten den halb verhungerten Knaben schließlich und brachten ihn ein Krankenhaus. Seine Mutter ließ sich erst drei weitere Tage später wieder bei ihrer Wohnung blicken - war also insgesamt acht Tage lang verschwunden.

In der Zeit soll sich die 31-Jährige rührend um ihren Hund gekümmert und Freunde getroffen haben!

Bei den Nachbarn herrschte das blanke Entsetzen: "Ich kann mir nicht vorstellen, wie das Kind dort fünf Tage überlebt hat", sagte Nachbar Dmitry, der dabei war, als die Polizisten die Tür aufbrachen. "Es gibt viele Kakerlaken, überall Fliegen, ein entsetzlicher Geruch", so der Zeuge.

Obwohl der arme Mikhail fast gestorben wäre, blieb er seiner Mutter treu - will bis heute nicht von ihr getrennt werden. Wohl auch, weil er sonst niemanden hat. Sein Vater starb bereits vor zwei Jahren.

Natalya A. konnte den Ermittlern unterdessen nicht erklären, warum sie ihren Sohn so lange im Stich gelassen hatte, behauptete sie sei "nur" zwei Tage weg gewesen und habe ihm genug Reis da gelassen. "Ich brauche meinen Sohn, ich möchte alles wieder reparieren", so die Frau, die alles maßlos verharmloste.

Momentan befindet sich ihr Sohn im Krankenhaus. Diese Geschichte kennt nur Verlierer!

Titelfoto: 123RF/Jan Andersen

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