Nach Sexfilmdreh mit Kindern: Grundschullehrer festgenommen

Zielona Góra - In Polen wurde ein Grundschullehrer (28) festgenommen, nachdem bei ihm Datenträger mit kinderpornografischem Material gefunden wurden.

Ein Lehrer (28) in Polen wird verdächtigt, pornografisches Material mit Kindern gesammelt und auch selbst aufgezeichnet zu haben. (Symbolbild)
Ein Lehrer (28) in Polen wird verdächtigt, pornografisches Material mit Kindern gesammelt und auch selbst aufgezeichnet zu haben. (Symbolbild)  © 123rf.com/Katarzyna Białasiewicz

Laut "Gazeta Lubuska", eine der größten Regionalzeitungen in Polen, verhaftete die Polizei den Mann am Montag in Zielona Góra.

Bislang soll er an der örtlichen Grundschule sowie in einer privaten Musikschule gearbeitet haben. Außerdem sei er noch in einem Kindergarten tätig gewesen.

Demnach soll der 28-Jährige pornografische Inhalte mit Kindern nicht nur gespeichert, sondern sie auch selbst aufgenommen haben.

Der Sprecher der Bezirksstaatsanwaltschaft in Zielona Góra, Zbigniew Fąfera, bestätigte inzwischen, dass der Lehrer verdächtig wird, Sexualstraftaten begangen zu haben. Aus ermittlungstaktischen Gründen machte er keine weiteren Angaben in dem Fall.

In einer offiziellen Stellungnahme der Staatsanwaltschaft heißt es allerdings, dass der Inhaftierte beschuldigt wird, "Verbrechen begangen zu haben, die darin bestehen, pornografische Inhalte mit Minderjährigen aufzuzeichnen und zu speichern".

Schulgemeinschaft ist schockiert

Der Bürgermeister von Zielona Góra, Janusz Kubicki, zeigte sich in den sozialen Medien fassungslos über den Vorfall und kommentierte bei Facebook: "Es gibt an manchen Tagen Informationen, die wir niemals weitergeben möchten (...) Aber die Leute haben das Recht, sie zu kennen."

Und weiter: "Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich kann das wirklich nicht kommentieren, ich kann nicht. Wenn das stimmt, dann ... KEINE TOLERANZ FÜR PÄDOPHILE. Ich wünschte, es hätte sich als unwahr herausgestellt (...)."

Auch die Direktorin der Schule, Dorota Konopacka, in der der Mann unterrichtete, machte kein Geheimnis daraus, dass die gesamte Schulgemeinschaft schockiert ist. Man werde "uneingeschränkt mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten, um die ganze Angelegenheit zu klären", sagte Konopacka.

Während der Ermittlungen befindet sich der Verdächtige zunächst für drei Monate Untersuchungshaft.

Titelfoto: 123rf.com/Katarzyna Białasiewicz

Mehr zum Thema Missbrauch:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0