Mann und Frau wegen Vergewaltigung ihres Hundes angeklagt, das ist noch nicht alles

Bracken County/Mason County (Kentucky) - Was hat dieses Paar aus Kentucky seinem Hund bloß angetan? 

Der arme Hund wurde grausam missbraucht (Symbolbild).
Der arme Hund wurde grausam missbraucht (Symbolbild).  © 123RF/Viktor Levi

Nolene Renee H. (44) aus Bracken County und Christopher J. (50) aus Mason County sollen ihren Vierbeiner nicht nur sexuell missbraucht haben. Die beiden wurden auch wegen zweifacher Folter an dem Tier angeklagt! Das berichten aktuell mehrere US-Medien, darunter "FOX19".

Die Anklageschrift gegen das Paar wurde am Montag von einer Grand Jury des Mason Bezirksgerichts eingereicht, wie aus einer am Mittwoch von Generalstaatsanwalt Daniel Cameron herausgegebenen Mitteilung hervorgeht.

Laut Cameron wurden außerdem Haftbefehle gegen das Paar erlassen. Gerichtsakten zufolge ereigneten sich die mutmaßlichen Verbrechen bereits am 3. November 2019 in Mason County, wo Nolene Renee H. und Christopher J. ihren Hund sexuell missbraucht und gefoltert haben sollen. 

Dabei ließ das Gericht offen, ob das Paar den Hund selbst vergewaltigte oder lediglich einer dritten beteiligten Person dabei half, dies zu tun.

Generalstaatsanwalt Daniel Cameron redet Klartext

Generalstaatsanwalt Daniel Cameron teilte in jedem Fall mit, dass die Anklage die erste in Kentucky wegen Sodomie sei, seit der Verabschiedung eines neuen Gesetzes am 27. Juni 2019, das Sexualverbrechen gegen Tiere zu einem Verbrechen der Klasse D macht.

Auf Deutsch übersetzt: Es droht dem Paar nach dem neuen Gesetz namens "Senate Bill 67" eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren.

"Diese Art von abscheulichem und obszönem Verbrechen kann nicht ungestraft bleiben", sagte Cameron und zeigte sich gegenüber den zuständigen Ermittlern dankbar für ihre gute Arbeit. 

Die Polizei von Maysville habe den Fall untersucht und das Büro des Sheriffs von Boone County forensische Unterstützung geleistet, so Cameron.

Am 23. Juni wird sich das beschuldigte Paar vor Gericht verantworten müssen. Was aus dem Hund wurde, ist unklar. 

Titelfoto: 123RF/Viktor Levi

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