Spaziergänger entdeckt diese Plastiktüte und macht bösen Fund

County Donegal (Nordirland) - Ein Spaziergänger aus Nordirland ahnte nichts Böses, als er Mittwochabend in County Donegal unterwegs war. Dann sah er plötzlich eine Plastiktüte an einem Stacheldrahtzaun hängen, berichtet aktuell "The Irish Times".

Diese Tüte barg gleich drei kleine Geheimnisse.
Diese Tüte barg gleich drei kleine Geheimnisse.  © Twitter/Screenshot/@ISPCA1

Der besorgte Bürger ahnte nichts Gutes und griff kurz vor 21 Uhr zum Hörer, um die irische Gesellschaft zur Verhütung von Tierquälerei (ISPCA) anzurufen - denn die Tüte bewegte sich. 

Die Tierschützer rückten daraufhin am Ort des Geschehens an. Alexander Smyth, ISPCA-Direktor des Veterinärdienstes, nahm die Plastiktüte schließlich vom Zaun und entdeckte darin drei Welpen.

Weil direkt unter dem Zaun ein kleiner Fluss lag, schlussfolgerten die Tierschützer, dass die Tüte ursprünglich geworfen worden war und sich im Stacheldraht verheddert hatte. Vermutlich wollten die Besitzer den Tieren noch Schlimmeres antun: die Hunde womöglich im Wasser ertrinken lassen. 

Die ISPCA zeigte sich überzeugt, dass die Welpen mit voller Absicht so entsorgt wurden. Die kleinen Vierbeiner waren gerade mal geschätzte sieben bis zehn Tage alt, als man sie fand. 

Wie lange die Hunde in der Tüte ausharren mussten, konnten die Tierretter allerdings nicht sagen. 

ISPCA-Inspektor äußert sich zu dem Fall

So niedlich und so schwach: die armen drei Welpen.
So niedlich und so schwach: die armen drei Welpen.  © Twitter/Screenshots/@ISPCA1

Kevin McGinley, ein hochrangiger ISPCA-Inspektor, sagte, es sei "beunruhigend, wie jemand so grausam und herzlos sein könne, drei verletzliche kleine Welpen in eine Plastiktüte zu stecken, damit sie unvermeidlich über einem Fluss baumeln".

"Die Situation hätte vermieden werden können, wenn der Besitzer die Mutter des Welpen kastriert oder die ISPCA wegen der unerwünschten Tiere kontaktiert hätte", erklärte McGinley.

Alexander Smyth, der die Tiere aus der Plastiktüte befreit hatte, zeigte sich ebenfalls entsetzt. Zum Glück konnte er zumindest mitteilen, dass die Welpen die Tortur überlebt hatten, aber noch sehr schwach seien. "Der Missbrauch und das unnötige Leid von Tieren ist inakzeptabel", so der Tierschützer. 

Nun hoffen alle Beteiligten, dass die drei kleinen Hunde durchkommen werden. 


Titelfoto: Twitter/Screenshot/@ISPCA1

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