Vier Teenager veröffentlichen Video in sozialen Medien, in dem sie gemeinsam ein Mädchen vergewaltigen

Karachi (Pakistan) - Was ging nur in diesen Teenagern vor?

Das Mädchen muss durch die Hölle gegangen sein (Symbolbild).
Das Mädchen muss durch die Hölle gegangen sein (Symbolbild).  © 123RF/Artit Oubkaew

Drei Vierzehnjährige und ein Fünfzehnjähriger wurden am Samstag im pakistanischen Karachi festgenommen. Die vier Jugendlichen hatten zuvor ein Video in sozialen Medien gepostet, das mittlerweile viral geworden war.

Zu sehen gab es in dem Clip jede Menge Beweise dafür, was die Gruppe einer Teenagerin angetan hatte. Das Material zeigte die vier Minderjährigen bei der gemeinsamen Vergewaltigung ihres Opfers, berichtet aktuell die pakistanische Nachrichtenseite The News.

Demnach hatten die Halbstarken, die mit dem Mädchen ursprünglich alle befreundet gewesen sein sollen, es in ein leerstehendes Haus verschleppt.

Dort soll die Situation dann auf grausame Weise eskaliert sein. Gegen jeden gesunden Menschenverstand filmten sich die Teenager gegenseitig, während sie die Jugendliche gemeinsam vergewaltigten.

Laut der Polizei versuchten die Täter ihr Opfer nach dem grausamen Missbrauch zu erpressen. Wie genau sie ihre "Freundin" ruhig stellen wollten, ist derzeit nicht bekannt.

Vater des Opfers schreitet ein, zeigt mutmaßliche Täter sofort bei der Polizei an

Dass sich die junge Frau von ihren Peinigern jedoch nicht so sehr einschüchtern ließ, wie die es sich vermutlich erhofft hatten, zeigte sich schon bald.

Denn die Teenagerin vertraute sich bereits kurz nach der Gruppenvergewaltigung ihrem Vater an. Der entsetzte Mann erschien wenig später im zuständigen Polizeirevier und zeigte die vier mutmaßlichen Täter an.

Die Beamten brauchten danach nicht mehr lange, ehe sie die vier Freunde geschnappt hatten. Alle Verdächtigen sitzen nun in Untersuchungshaft und müssen mit harten Strafen rechnen.

Warum die Gruppe das Beweismaterial ihrer schrecklichen Tat freiwillig in den sozialen Medien postete, muss nun neben weiteren Dingen geklärt werden.

Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: 123RF/Artit Oubkaew

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