Obdachlosen mit 46 Stichen getötet: Sagt jetzt der Angeklagte aus?

Rostock - Am Landgericht Rostock wird am Montag (13 Uhr) der Prozess gegen einen 42-jährigen Mann fortgesetzt, der in einem Obdachlosenheim der Stadt einen Mitbewohner getötet haben soll. 

Der Angeklagte spricht vor Prozessauftakt mit seinem Anwalt Torsten Bellmer (links).
Der Angeklagte spricht vor Prozessauftakt mit seinem Anwalt Torsten Bellmer (links).  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Die Staatsanwaltschaft hat ihn wegen Totschlags angeklagt. 

Sie wirft ihm vor, Anfang September 2019 nach einem Streit 46 Mal auf sein Opfer eingestochen zu haben. Der Angegriffene verblutete.

Nach der Tat soll der Angeklagte an einem Geldautomaten mit der EC-Karte des Opfers 400 Euro abgehoben haben. 

Der 42-Jährige hatte am ersten Verhandlungstag Anfang April angekündigt, sich zu den Vorwürfen äußern zu wollen. 

Er war wenige Tage nach der Tat in der Wohnung seiner Tante festgenommen worden. 

Nach Angaben des Landgerichts räumte er ihr gegenüber die Tötung des Mitbewohners ein.

Für den Prozess sind Termine bis Ende April anberaumt.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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