Mord im Plattenbau: Deshalb tötete arbeitsloser Fleischer seine Eltern

Rostock - Ein 39-Jähriger soll am Silvestermorgen 2019 in Rostock seine Eltern umgebracht haben (TAG24 berichtete). Beim Prozessauftakt am Dienstag gestand der arbeitslose Fleischer die Tat.

Der Angeklagte wartet neben Justizbeamten im Landgericht auf den Prozessauftakt.
Der Angeklagte wartet neben Justizbeamten im Landgericht auf den Prozessauftakt.  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Als Motiv für die schreckliche Tat nannte er Wut auf seine Eltern. 

Diese habe er schon häufiger in seinem Leben verspürt, sagte er. Seine Mutter habe ihn häufig erniedrigt, sein Vater ihn oft geschlagen. 

Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte mit einem Hammer auf seinen schlafenden Vater eingeschlagen und dann 21 Mal auf ihn eingestochen haben (TAG24 berichtete). 

Danach habe er seine Mutter mit 41 Stichen getötet. 

Die Opfer waren 62 und 61 Jahre alt. 


Der Sohn hatte sich drei Stunden nach der Tat bei der Polizei gemeldet und berichtet, er habe gerade seine Eltern getötet.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Justiz:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0