19-Jähriger ersticht seine Freundin: Nun fällt das Urteil!

Lüneburg - Im Prozess um den brutalen Tod einer Abiturientin in Lüneburg wird die Jugendkammer des Landgerichts am heutigen Donnerstag (11 Uhr) das Urteil verkünden.

Der Angeklagte (l.) wird von seinem Anwalt Moritz Klay in den Saal vom Landgericht geführt.
Der Angeklagte (l.) wird von seinem Anwalt Moritz Klay in den Saal vom Landgericht geführt.  © Philipp Schulze/dpa

Der 19 Jahre alte Freund hatte gestanden, die junge Frau am 18. Januar abends in ihrem Auto erstochen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von zwölfeinhalb Jahren wegen Mordes. Zwar solle das Erwachsenenstrafrecht angewandt werden, jedoch milder, weil er noch Heranwachsender sei.

Die Nebenklage sah dagegen Heimtücke und niedrige Beweggründe bei der grausamen Tat. Wegen einer besonderen Schwere der Schuld plädierten die Vertreter der Familie des Opfers auf lebenslang.

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Der Verteidiger des jungen Mannes will eine Beurteilung nach dem Jugendstrafrecht und eine maßvolle Strafe von höchstens zehn Jahren wegen Totschlags erreichen.

Der Vater des Opfers hatte seine Tochter nachts gefunden. Er hatte nach ihr gesucht, weil sie von ihrem Job in einem Lokal abends nicht nach Hause gekommen war.

Titelfoto: Philipp Schulze/dpa

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