24 Jahre nach Genickschuss-Mord: Dramatische Wende bei Ermittlungen

Gießen/Ober-Mörlen - Fast 24 Jahre nach einem Mord an einem Mann in Ober-Mörlen im hessischen Wetteraukreis hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen die zuletzt verdächtigen Personen eingestellt.

Zunächst ging die Polizei von einem Unfall-Tod aus, doch es war Mord.
Zunächst ging die Polizei von einem Unfall-Tod aus, doch es war Mord.  © DPA/Polizeipräsidium Mittelhessen

Für eine Anklageerhebung seien die Indizien nicht ausreichend gewesen, sagte ein Sprecher der Behörde am Donnerstag in Gießen.

Den fünf Beschuldigten habe trotz intensiver Ermittlungsarbeit die Tat nicht nachgewiesen werden können.

Damit sei der Fall allerdings nicht endgültig abgeschlossen, sagte der Sprecher. Die Ermittlungen gingen weiter.

Seit 2014 suchen Staatsanwaltschaft und Polizei den Mörder des Mannes. Der 45-Jährige war im April 1997 ums Leben gekommen.

Zunächst ging die Polizei von einem tragischen Autounfall aus. Später stellte sich jedoch heraus, dass der Mann erschossen wurde.

Das Opfer wurde durch einen Genickschuss getötet.

Mord in Ober-Mörlen: Einschussloch nur wenige Millimeter groß

Das Einschussloch wurde erst später entdeckt, da es nur wenige Millimeter groß war und sich unter Haaren befand. Der ermordete 45-Jährige hinterließ eine Ehefrau sowie zwei Töchter.

Der rätselhafte Fall war auch Thema in der bekannten Fernsehsendung "Aktenzeichen XY...ungelöst".

Titelfoto: DPA/Polizeipräsidium Mittelhessen

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