Leiche in der Weser gefunden: Immer mehr grausame Details bekannt

Balge  - Eine Woche nach dem Fund einer weiblichen Leiche in der Weser bei Balge (TAG24 berichtete) sucht die Mordkommission weiterhin nach dem möglichen Täter.

Beamte gehen am Flussufer an einem Absperrband vorbei. (Archivbild)
Beamte gehen am Flussufer an einem Absperrband vorbei. (Archivbild)  © Uwe Zucchi/dpa

Das Opfer sei mittlerweile identifiziert, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. 

Unter Verweis auf die noch laufenden Ermittlungen "und aus Rücksicht auf die Angehörigen der Toten" wollte er keine Angaben zur Identität und zum Sachverhalt machen.

Nach Medienangaben handelt es sich bei der Toten um eine 19-Jährige. 

Die Bild-Zeitung hatte berichtet, dass die Frau noch gelebt haben könnte, als sie mit auf dem Rücken gefesselten Händen und mit Betonplatten beschwert ins Wasser geworfen wurde. Die Staatsanwaltschaft Verden und die Polizei wollten dies nicht kommentieren.

Die Leiche war am 28. April im Wasser des Schleusen-Kanals nahe Balge von Binnenschiffern entdeckt worden. 

Polizei bildete Mordkommission "Anker"

Weil schnell klar war, dass die Frau das Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war, bildete die Polizei die Mordkommission "Anker". Unter anderem sei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei zunächst das Weserufer abgesucht worden, sagte der Sprecher.

Seit Dienstag seien zudem ein Spezialboot und Polizeitaucher im Einsatz. Mit deren Hilfe werde im Schleusen-Kanal nach weiteren Spuren gesucht.

Ob die Ermittler bereits einen konkreten Verdacht haben, wer für die Tat verantwortlich ist, blieb am Mittwoch offen. 

Titelfoto: Uwe Zucchi/dpa

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